Grill Meets Beer

Grillbieretikett

Die Vöglein zwitschern, die Sonne scheint und man merkt tatsächlich schon, dass sie wärmt. Die ersten Knospen sprießen (zwar schon seit Dezember, aber egal) und allseits machen sich Frühlingsgefühle breit. Ihr merkt also – der Frühlingsanfang steht ganz kurz bevor. Damit beginnt endlich wieder die Zeit, in der es angenehm ist, sein Bier draußen zu trinken, denn die Hände frieren nicht mehr an der Flasche fest. Jetzt stehen wieder die Draußen-Events an: Grillparty und Sommerfest im kleinen oder großen Kreis, wo eine Gerstenkaltschale nicht fehlen darf.

Trends & Mythen: Bier & Grillen

Getreu dem Motto “Grillen ohne Bier ist möglich, aber nicht sinnvoll” besteht schon seit Langem eine innige Liaison zwischen dem Heißen und dem Kühlen. Einen jeden Grillmeister lüstet es nach einem Bier in der einen Hand, während er mit der anderen fachmännisch die Steaks wendet. Doch seit einigen Jahren ist nicht nur die Mensch-Bier Beziehung gefestigt, sondern auch die Fleisch-Bier Beziehung.

Genussexperten schwören auf eine Biermarinade für ihr saftiges Steak, oft in Kombination mit Senf. Diese ist super einfach herzustellen, für etwa 4 Portionen braucht ihr:

2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 1 EL scharfer Senf, 1 EL Zitronensaft, 2 TL Zitronenabrieb, 3 Spritzer Tabasco, 1 TL getrockneter Thymian, Salz, Pfeffer und 125 ml Bier (der Rest ist zum Selbertrinken).

Als erstes hackt ihr die Schalotten und Knoblauchzehe, um sie danach mit den anderen Zutaten zu pürieren. Für das Bier nehmt ihr am besten eines mit einer starken Malznote und Restzuckermengen. Dunkle und helle Weißbiere sowie Bockbiere sind besonders zu empfehlen, wohingegen Pils, Export oder Kölsch nicht so geeignet sind, da sie einen höhren Hopfenanteil aufweisen. Nach der Zubereitung lasst ihr die Marinade für euch arbeiten und das Fleisch (am besten eine ganze Nacht, aber mindestens vier Stunden) zugedeckt darin ziehen. Das geht zum Beispiel in einem Frischhaltebeutel oder in einer Plastikbox. Für den finalen Genuss nehmt ihr die Steaks aus der Marinade, tupft sie etwas trocken und grillt sie dann unter Wenden für 6-8 Minuten, je nach gewünschtem Bratgrad, auf dem heißen Grill. Que aproveche!

Ein Mythos der Fleisch-Bier Beziehung, der sich hartnäckig hält, ist, dass es dem Fleischaroma zuträglich sei, die Glut mit einem Schuss Bier abzulöschen, während das Fleisch noch auf dem Rost liegt. Das ist falsch, liebe Freunde! Das Bieraroma zieht weder ins Fleische ein, noch bekommt das Fleisch ein stärkeres Eigenaroma, denn das Bier verdampft direkt in dem Moment, da es auf die heiße Glut trifft und sorgt damit nicht nur für eine stärkere Rauchentwicklung, es kann sich auch Asche auf dem Grillgut absetzen. Dadurch verringert sich am Ende sogar euer Geschmackserlebnis, da auch Marinade weggespült wird. Also Freunde, fallt nicht auf solche Ammenmärchen herein und behaltet euer Bier lieber für euch selbst: der Weg in euren Magen ist auf jeden Fall ertragreicher, als der über das Fleisch in die Glut.

(Grill-)Feste

Das Stuttgarter Frühlingsfest auf den Cannstadt Wiesen freut sich vom 18. April bis zum 10. Mai auf euren Besuch. Es ist das größte seiner Art in Europa. Drei Wochen lang habt ihr die Gelegenheit, zwischen den vielen Buden und Festzelten hin und her zu pendeln und eine gute Zeit zu erleben.

Vom 26. März bis zum 17. April  2016 könnt ihr auf dem Frühlingsfest Hannover wieder täglich ab 14 Uhr feiern und es euch gut gehen lassen. Neben allerlei Gaumenfreuden bekommt ihr dort jeden Freitag auch ein Feuerwerk geboten.

Nicht nur hier in Deutschland weiß man, wie Grillen geht, auch in Amerika versteht man so einiges vom Handwerk. Für das Minnesota Monthly GrillFest kann man schon mal über den großen Teich fliegen. Am 14. und 15. Mai könnt ihr euch dort durch verschiedenste Grillerzeignisse probieren, dazu gibt es Bier-Spezialitäten, wie es sich gehört. Rezepte und Wissen zum mitnehmen. Die Tickets für den Besuch kosten 40 Dollar.

Ihr seid nicht die größten Liebhaber von Menschenmassen und wollt lieber ein eigenes kleines Barbecue für eure Liebsten veranstalten, möchtet aber, dass es etwas ganz besonderes wird? Dann haben wir hier ein paar Tipps für die perfekte Grillparty:

  • ca. 250-300g Fleisch pro Person einplanen.
  • Salate einplanen, die können auch gerne von Gästen mitgebracht werden.
  • Dips und Baguette bereitstellen. Vielleicht darf’s ja auch mal etwas extravaganter sein und ihr bietet eine Guacamole an?
  • Im Garten: besorgt euch Fackeln, um sie in die Erde zu stecken. Das schafft eine super tolle Atmosphäre in den Abendstunden.
  • Auch Gemüse schmeckt super vom Grill: Paprika, Pilze, rote Zwiebeln, Zucchini, Aubergine – alles abwechselnd in mundgerechten Stückchen auf einen einfachen Holzspieß reihen und in eine einfache Kräuter- oder Knoblauchmarinde einlegen. Alternativ eignet sich auch Alufolie, aus der ihr kleine Pakete basteln könnt. Da passen dann auch Zutaten hinein, die man nicht aufspießen kann, wie Mais zum Beispiel. Schmeckt auch toll, wenn die Soße direkt mit hineingegeben wird. Die Päckchen jedoch nur auf dem Rost und nicht in der Glut grillen!
  • In Alufolie gewickelte Maiskolben sind immer wieder ein Renner. Langsam gegart werden sie schön weich, aber nicht schwarz und schmecken am besten mit Kräuter- oder Salzbutter.
  • Das Wichtigste zum Schluss: euer personalisiertes Grill-Bier. Bei yourbrandedbeer könnt ihr kinderleicht euer ganz eigenes Bier kreativ gestalten. Schritt für Schritt wird euch erklärt, was ihr machen müsst und am Ende seid ihr der Held des Tages, wenn ihr euren Gästen ein Bier präsentiert, auf dem ihr Name steht oder ein Foto oder, oder, oder… Dann wird euch euer Schatz ganz bequem zugeliefert. Oben hätten wir für euch schon einmal einen Vorschlag für ein Bieretikett passend gestaltet zum Thema Grillfest. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Nun seid ihr bestens für die kommende Zeit aufgeklärt und könnt beruhigt in die warme Jahreszeit starten. Bereit für’s Angrillen? Prost!

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